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Das Schröpfen ist eine uralte Reiztherapie und gehört zu den ausleitenden Verfahren. Die Behandlung geht bereits auf die Zeit der Römer und Griechen, sowie das alte Ägypten und Indien zurück. Im klassischen Griechenland wurde das Schröpfen so geschätzt, dass die Schröpfglocke zum Symbol des Arztes wurde. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es ein klassisches Ausleitungsverfahren. Auch die älteste indische Arztschrift, das Ayurveda, berichtet schon darüber.

 

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren. Wo sie dieses selbst nicht kann, dort mache ich ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus", sagt Paracelsus.

 

Das Schröpfen bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt auf so genannte Verschlackungen, d.h. Störungen der Reflexpunkte und -areale, einzuwirken, sie zu beheben und die Selbstregulation des Körpers anzuregen. Mittels Schröpfgläsern, in denen ein Unterdruck erzeugt wird, strebt man eine Ausleitung von Schadstoffen über die Haut an. Hierbei kann es durchaus zu Hämatomen ("blauen Flecken") oder petechialen Blutungen (kleinsten punktförmigen Blutungen unter der Haut) kommen, die nach einigen Tagen wieder verschwunden sind und keinen Grund zur Beunruhigung darstellen.

  

Es werden drei unterschiedliche Schröpfverfahren unterschieden:

- das trockene Schröpfen
- das blutige Schröpfen
- die Schröpfkopfmassage dazu lesen Sie mehr unter dem Menüpunkt Schröpfkopfmassage

 

Das trockene Schröpfen

Beim unblutigen Schröpfen werden so genannte "leere Gelosen" oder "kalte Gelosen" behandelt. Sie entstehen dadurch, dass die Blutversorgung zu diesen Gelosen gedrosselt wurde. Sie sind bei der Untersuchung als Delle, oder als kalte Verhärtung zu ertasten, oder sie imponieren als "sulziges", kühles Hautareal. Durch den Unterdruck, der durch das Schröpfen erzeugt wird, kommt es zur verstärkten Durchblutung des Gewebes. Rote Blutzellen treten aus den Gefäßen ins Gewebe über und es entsteht eine lokale Entzündungsreaktion mit Rötung, Schwellung und Überwärmung. In der Folge werden verstärkt Stoffwechselprozesse aktiviert, die die Entzündungsreaktion bekämpfen. An der Schröpfstelle entsteht ein blauer Fleck (Hämatom). Außerdem wird durch die Stimulation der Hautrezeptoren über die einzelnen Reflexzonen Einfluss auf die inneren Organe und das Immunsystem genommen.

 

Das blutige Schröpfen

Besteht eine reflektorische Fehlregulation der Durchblutung an der Körperoberfläche, dann treten „Fülle-Gelosen“ oder „heiße Gelosen“ (Verhärtungen) auf. Diese lassen sich als schmerzhafte Verhärtung tasten und bedeuten eine Zunahme von Gewebsflüssigkeit. Diese Ansammlung behindert den venösen Abfluss, sodass zu einer Vermehrung und Anhäufung von Stoffwechselendprodukten kommt. Da der arterielle Zufluss aber weiterhin besteht, kommt es zusätzlich zu einer Blutfülle. Vor dem blutigen Schröpfen wird die Haut zunächst mit einer dünnen Blutlanzette angeritzt, sodass Blut austreten kann. Danach wird in das Glas ein wenig Watte hineingegeben und durch eine kleine Feuerflamme das Schröpfglas auf die zu behandelten Bereiche aufgesetzt. Durch den entstandenen Unterdruck wird die Blutfülle und die ausgetretene Gewebsflüssigkeit aus der Gelose in den Schröpfkopf hineingesaugt. In der Regel verbleiben die Schröpfgläser 30 Minuten auf Ihrer Haut. Ziel der Vorgehensweise ist ein verbesserter Fluss von Blut und Lymphe in der Mikrozirkulation. Dementsprechend verbessern sich Stoffwechselvorgänge und es erfolgt, wie beim trockenen Schröpfen, eine Stimulierung der Hautrezeptoren (Schmerz durch das Sticheln, durch den Unterdruck), die über Reflexwege immunologische und organbezogene Prozesse neu ausrichten können.

  

Anwendungsgebiete der Schröpftherapie

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Sie kann sowohl zur Diagnostik, zur Therapie oder begleitend zu konventionell-medizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

 Indikationen:

  • Störungen im Kopfbereich wie Kopfschmerzen, Migräne, Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Obere Extremitäten
  • Beschwerden im Halswirbelbereich
  • Bluthochdruck
  • Nebenzone vieler innerer Organe
  • Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mandelentzündung
  • Angina
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Schwindel, Tinnitus
  • Beschwerden im Halswirbelsäulenbereich
  • bei hormoneller Dysbalance, zum Beispiel während der Wechseljahre
  • Bluthochdruck
  • idiopathische Ödeme
  • Depressionen
  •  schmerzhafte, brettharte Schultern
  • verkrampfter Rücken
  • unverarbeitete seelische Erlebnisse
  • Asthma bronchiale
  • Lungenfibrose
  • Rippenfellentzündung
  • funktionelle Herzerkrankungen
  • Angina pectoris
  • Störungen und Erkrankungen an Leber und Gallenblase
  • Verbessert Tonus der Gallenwege und des Gallenflusses
  • Entgiftung der Leber
  • Beschwerden im Brustwirbelbereich
  • Störungen und Erkrankungen Bauchspeicheldrüse
  • Beschwerden im Brustwirbelbereich
  • Störungen und Erkrankungen des Magens
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Beschwerden im Brustwirbelbereich
  • Störungen und Erkrankungen der Nebennieren
  • Hormonelle Dysfunktionen
  • Störungen und Erkrankungen der Nieren
  • Beschwerden im unteren Brust- und Lendenwirbelbereich
  • Bluthochdruck
  • Dünndarmbeschwerden
  • Klimakterium
  • Störungen und Erkrankungen des Darms
  • Beschwerden im Lendenwirbelbereich, wie Rückenschmerzen
  • Durchblutung kleines Becken
  • ISG-Schmerzen
  • Störungen und Erkrankungen der Eierstöcke, Prostata oder des kleinen Beckens
  • Hormonelle Dysfunktionen
  • Verbesserung der Durchblutung im kleinen Becken
  • Beschwerden im Lendenwirbelbereich
  • Bluthochdruck
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Hormonelle Dysbalancen
  • Beschwerden im Lendenwirbelbereich, Rückenschmerzen
  • Chronisches Lumbago
  • Störungen und Erkrankungen mit Blasenschwäche

Gegenanzeigen

Von einer Therapie rate ich Ihnen ab, wenn Sie an folgenden Krankheiten, Beschwerden oder Symptomen leiden:

  • Verletzungen der Haut (z.B. durch Sonnenbrand, Brandwunden, Schürfwunden oder ähnlichem)
  • bei Hauterkrankungen, Ödemen, Krampfadern, Varizen, Muttermalen, Hautveränderungen, Narben etc. kann auf der betroffenen Stelle nicht geschröpft werden
  • Blutgerinnungsstörung, Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (Macumar, Heparin) wegen der Gefahr starker Hämatombildung
  • Anämie
  • Ohnmachtsneigung
  • Herzrhythmusstörungen
  • Koronarinsuffizienz
  • akuten Infekten, da der Körper überreizt werden kann

 Mögliche Wirkungen/Ziele der Therapie

Das blutige oder trockene Schröpfen kann bei Ihnen Folgendes bewirken:

  • Beeinflussung der Reflexzonen
  • über Hautsegmente und den Reflexzonen am Rücken werden tiefe reflektorische Reize auf entsprechende Organe ausgeübt
  • Förderung des lokalen Gewebestoffwechsels
  • Lokale Durchblutungssteigerung
  • Mechanische Wirkung auf die Muskulatur (Lockerung, Entspannung)
  • Steigerung des Lymphabflusses
  • aus energetischer Sicht werden die Akupunkturpunkte durch die Schröpfköpfe und den entstandenen Druck manipuliert
  • Durch entstandene Hämatome erreichen wir eine Eigenbluttherapie
  • Durch die Hyperämisierung erfolgt eine bessere Durchblutung der massierten Areale
  • Eingriff in das Bindegewebe aufgrund der eingezogenen Falte im Schröpfglas
  • Funktionsanregung der Haut

Weitere Informationen erhalten Sie in meiner Praxis. Bitte vereinbaren Sie einen Behandlungstermin.

 

Behandlungsdauer

Wie bei vielen naturheilkundlichen Anwendungen handelt es sich bei der Schröpftherapie um Verfahren, dass eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen benötigt, um die gewünschte Wirkung zu erreichen und zu festigen. Bei chronischen Beschwerden hat es sich bewährt, etwa 6 bis 10 Anwendungen im Abstand von 1-2 Wochen in Folge durchzuführen. Bei akuten Erkrankungen können auch sehr gezielte oder auch nur eine einzelne Behandlung eine deutliche Linderung Ihrer Symptome oder Beschwerden bewirken. .

 

Hinweis: Das blutige & trockenes Schröpfen wird, wie viele andere Verfahren auch, von der Schulmedizin nicht anerkannt. Zum allgemeinen medizinischen Standard gehört diese nicht, wie die Meinung vieler Kritiker ist. Ausreichend wissenschaftliche Beweise seien noch nicht erbracht worden und damit die Wirksamkeit nicht hinreichend gesichert und anerkannt.