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Entflammen Sie die Kraft Ihres Lebenselixiers.
Erstrahlen Sie in den prachtvollsten Farben
und Facetten wie ein edler Diamant.



 von Dr. med. Dietrich Klinghardt, M.D., PH.D.

 

 

1. Ebene – Physischer Körper

Er bildet die unterste oder dichteste Ebene unseres Daseins. Er befindet sich nicht deswegen ganz weit unten, weil er am wenigsten Wert ist. Stattdessen bildet der physische Körper die stoffliche Grundlage, auf der alles andere ruht. Er ist die Verbindung zur Erde und den Quellen physischer Energie. Unser Körper folgt den existenziellen Gesetzen der Mechanik, der Chemie und der Newton’schen Physik. Alle Sinneswahrnehmungen - das Fühlen, Hören, Sehen, Riechen und Schmecken - werden mittels bestimmter Rezeptoren („Sinnesorgane“) über die fünf lebenswichtigen Sinne erfahren.
Dadurch haben wir Empfindungen wie: Es ist warm, es ist weich, es ist rund, ich kann es anschauen und ertasten… Unsere fünf Sinne sind hochspezialisierte, aufeinander abgestimmte Rezeptoren im physischen Körper. Unsere „Sinneskanäle“ nehmen aus dem elektromagnetischen Wellenspektrum der uns umgebenden Welt nur ganz kleine Ausschnitte wahr, aus denen wir dann unsere „Realität“ konstruieren und Repräsentationsareale im Gehirn ausbilden, die ein genaues Abbild eben dieser Wahrnehmungen sind – mit allen Fehlern und Lücken, die durch diese „Methode“ der Realitätsabbildung entstehen.

 

Behandlung: 

  • konventionelle Medizin
  • Homöopathie (Niederpotenzen)
  • Orthomolekularen Medizin (Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente)
  • Hormonbehandlung (möglichst mit Phytohormonen)
  • Kräutermedizin
  • Schwermetallentgiftung
  • Behandlung von Infektionen
  • Therapien aus der Kranken­gymnastik, Osteopathie
  • alle chirurgischen Maßnahmen

 

2. Ebene – Energie Körper

Energie ist in der Physik definiert als „die Fähigkeit, Arbeit zu leisten“.Im Energiefeld wirken vorwiegend die vier in der Physik bekannten Kräfte: die Gravitation, die elektromagnetische Kraft, Strong Force und Weak Force.

Fast alle somatischen und autonomen Nerven haben ihren Verlauf in Längsrichtung des Körpers, und die Nervenimpulse (Aktionspotenziale) breiten sich als elektrische Felder entlang dieser Leitbahnen aus. Die Magnetfelder, die durch diese sich rasant bewegenden, rein elektrischen Kräfte erzeugt werden, wirken senkrecht zu dieser Achse in das den Körper umgrenzenden Feld. Auch wenn die Intensivität ihrer Stärke mit der Entfernung zum Körper zunehmend abnimmt, breiten sie sich über die Haut hinaus im Raum aus. Theoretisch betrachtet, dehnen sich diese biomagnetischen Felder bis ins Unendliche aus.

Das am stärksten und am besten messbare Magnetfeld ist das durch die autonomen Nervenleitsysteme entstehende Feld über dem Herzen. EKG, EEG, und Elektromyografie sind nachweisbare Messmethoden für physikalische Phänomene (Messung von entstehenden Strömen), nicht für chemische Phänomene. Die autonomen Ganglien, die außerordentlich dichte Innervierung der Darmwand und das Rückenmark spielen hierbei eine äußerst wichtige Rolle.

Das fundierteste Wissen auf dem Gebiet der Gravitation, starke und schwache Kräfte stammt von dem Physiker Fritz-Albert Popp: Jede Zelle gibt Biophotonen ab: hoch kohärentes, polarisiertes und „zusammengedrücktes“ Licht. Das durch die Lichtemission erzeugte Biophotonenfeld um unseren Körper reguliert die meisten metabolischen Enzyme in den Zellen. Es reguliert die neuralen Übertragungen, Auslöser der Neurotransmitter, Entgiftung und viele andere Körperfunktionen.

Energetische Wahrnehmungen werden sehr oft als eine „Als-ob-Empfindung“ beschrieben: „Mir ist so, als ob mir etwas die Kehle zuschnürt.“ Wo die Rezeptoren für energetische Wahrnehmungen genau sitzen, ist wissenschaftlich noch nicht genau erforscht. Wahrscheinlich spielen aber spezialisierte Strukturen im autonomen Nervensystem und der extrazellulären Matrix (= große Antennenanlage) und die Gesamtheit des uns umgebenden und durchdringenden Lichtfeldes dabei eine bedeutende Rolle.

Darüber hinaus ist das Energiefeld ein symbiotisches Bindeglied zwischen dem Mentalfeld – also allem, was mit Information, Gedanken und Glaubenssätzen zu tun hat – und dem physischen Körper.

Alle Körper oder Sphären in diesem Modell, die sich außerhalb des physischen Körpers befinden, sind heute durch Denkmo­delle und Experimente der Quanten-Biophysik erklärbar und verstehbar. Mit dem hier beschriebenen Energiefeld ist die ener­getisch verdichtete Schicht gemeint, die sich um jeden leben­digen Körper wie eine äußere Hülle bildet. In diesem Bereich finden auch viele elektrisch messbare Phänomene statt, weshalb manchmal vom „elektrischen Körper“ gesprochen wird. Viele körperliche Erkrankungen beginnen im Energiefeld.

  

Behandlung: 

  • osteopathische Interventionen
  • Akupunktur
  • Atemtherapie
  • Akupressur
  • Handauflegen
  • Massage
  • Aspekte der MFT
  • Neuraltherapie - (etwa das Unterspritzen von Narben, Ganglien und anderen Störfeldern mit einem Lokalanästhetikum wie Procain) ist eine sehr effektive Methode auf der zweiten Ebene
  • Mentalfeld-Techniken bieten auf nichtinvasive Weise Möglichkeiten zur Narbenentstörung, zum Beispiel durch Beklopfen von Akupunkturlinien, während die Narbe gehalten wird und gleichzeitig zugeordnete traumatische Umstände bildlich vorgestellt werden
  • elektrische Geräte

 

3. Ebene – Mentaler Körper

Die nächst höhere Ebene ist ähnlich konstruiert wie ein Computer: Der Mentalkörper oder das Mentalfeld ist unser Informationsträger. Er ermöglicht es uns, Erinnerungen abzurufen, neue Sinneseindrücke zu verarbeiten und zu speichern, Wahrnehmungen zu interpretieren. Es ist die Ebene des Egos. Unsere Gedanken sind die „Bits“ unseres Verstandes. Der Mentalkörper entsteht durch die räumliche Struktur und die physikalischen Eigenschaften des Biophotonenfeldes.

In der Physik kann man theoretisch Lichtwellen in immer kleinere Energiepakete „zerhacken“; das kleinste davon ist das Photon. Dieses ist nicht weiter teilbar und damit das „Quantum“. Im Mentalkörper oder Mentalfeld werden alle Erinnerungen als Lichtinformationen im Quantenbereich abgelegt – als Bilder. Erst bei Abrufen des Bildes aus dem Langzeitgedächtnis wird das Bild im Gehirn (im Broca-Sprachzentrum und assoziierten Netzwerken) in Worte umgesetzt.

Worte selbst haben auch Quantencharakter: Sie sind kleinste, nicht teilbare Informationsträger. Wenn man das Wort „Liebe“ zerteilt in „Lie“ und „be“, geht die semantische Bedeutung des Wortes verloren. Das Wort ist nicht ohne Verlust seiner Identität zerlegbar (ähnlich wie ein Atom seinen Charakter verliert, wenn es in kleinere Teile zerlegt wird). Jedes Wort ist jedoch verbunden mit einem Bild, einem Feld, mit Vorerfahrungen, mit Erwartungen.

Unsere Realität beginnt mit der Wahrnehmung innerer Bilder. Am Anfang ist das Bild. Wenn wir in der Therapie an den wirklichen Ursprung einer Erkrankung heranwollen, müssen wir auf die inneren Bilder schauen. Die Worte kommen erst später. Das Gehirn entspricht einem einzelnen Computer, das Mentalfeld eher dem Internet, das durch komplexe Vernetzung mit anderen Computern entsteht. Das Mentalfeld ist in der Lage, unendlich viele Informationen zu speichern, nicht endlich viele, wie unser Verstand.

Wir gehen davon aus, dass alle Informationen, alle Erlebnisse, alle Gedanken, alles, was wir je erfahren haben, von unserer Zeugung bis heute, gespeichert und in dieses Feld verschoben worden ist. Der wirkliche Speicher und Träger von Information und Erinnerung, also unser Gedächtnis, ist das Mentalfeld, das gleichbedeutend ist mit dem Feld von stehenden, kohärenten und „gequetschten“ Lichtwellen, dem Biophotonenfeld. Ein inneres Bild entsteht dadurch, dass als Licht gespeicherte Informationen aus dem Feld über Lichtresonanzen neuronale Strukturen (eigentlich die Tubulinmoleküle in den Axonen der Neuronen) im Gehirn anregen, dadurch Aktionspotenziale entstehen und dann durch die enormen Verflechtungen verschiedener Repräsentationsareale im Zentralnervensystem (ZNS) Bilder entstehen, die mit dem Bewusstsein wahrgenommen werden können.

Diese Bilder entstehen ständig – und sie wirken. Wie beschrie­ben, beeinflussen sie die elementaren Aspekte unserer Biologie. Unsere Erlebnisse und Erfahrungen, die über die Sinnesorgane in Form elektrischer Signale in unser Gehirn kommen, werden bei normaler Verarbeitung zunächst im Kurzzeitspeicher des Gehirns abgelegt und nachts während der REM-Schlafphasen ins Mentalfeld verschoben, wo die Details und inneren Bilder, die zu einer Erinnerung gehören, zeitlebens gespeichert werden. Wenn ein Klient ein Bild malt, sind immer Bildanteile dabei, die aus diesem Feld kommen. Wir gehen wie viele andere Wissenschaftler auch davon aus, dass weder die Corpora amygdaloidea noch die Hippocampusgegend, denen in der Laienliteratur oft unsere enorme Gedächtnisleistung zugeschrieben wird, die Gedächtnisphänomene hinlänglich erklären, denen wir täglich in unseren Behandlungen begegnen. Es scheint eher so zu sein, dass das Zentralnervensystem ein Empfänger für Informationen ist, die aus dem Feld abgerufen werden. Einschränkungen unseres Erinnerungsvermögens sind eine Frage des eingeschränkten Empfangs, der gestörten Empfangsanlage, nicht eine Frage des Speicherorgans.

 

Behandlung:

  • konventionellen Psychotherapie
  • Psycho-Kinesiologie
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing – Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung)
  • Mentalfeld-Therapie
  • Homöopathie
  • Body-Mind-Therapien

 

4. Ebene – Intuitiver Körper

Es gibt eine Realität jenseits unseres Verstehens, jenseits von Sprache, jenseits unseres Wissens, die uns prägt und die in der Arbeit mit Bildern sichtbar wird. Wir können diese Ebene intuitiv erahnen, aber nicht mit dem Verstand analysieren. In der Physik spricht man von Quantum Vacuum.

Auf dieser Ebene „arbeitet“ der Schamane, wirken Rituale und vieles, was wir von sogenannten „primitiven“ Völkern kennen. Wenn Menschen mit ihrer Identität auf der vierten Ebene leben, dann macht alles mehr Freude – das Anschauen von Blumen, der Duft einer Wiese, der Klang einer Vogelstimme. Auf den unteren Ebenen verhaftet zu sein, treibt einerseits technologischen Fortschritt voran, ist aber auch verbunden mit Materialismus und Machtgier, Zerstörung der Umwelt, und leider auch mit Unterdrückung derjenigen Gruppen, die bereits auf der vierten Ebene zu Hause sind. Diese leben oft in der Stille und haben immer noch ganz einfache Grundbedürfnisse. Beispiele sind der Untergang der tantrischen Gemeinschaften im alten Indien, der Zwangsverkauf stiller Dörfer am Meer und deren Ersetzung durch laute Luxushotels.

Auf der vierten Ebene sind die erleuchteten Meister „angesiedelt“ – Buddha, Jesus, Franz von Assisi, Yogananda und andere. Hier wirkt der Einfluss von Vorleben, von transpersonalen Erfahrungen, Archetypen und Engeln, traumatischen Ereignissen und Lernerfahrungen in der Familiengeschichte, von Traum- und schamanischen Reisen (die wir manchmal nachts spontan machen, in den Nicht-REM-Schlafphasen mit Delta-Hirnwellenaktivität), von meditativen Zuständen, Fluch und Segen, Fremdenergien und den Auswirkungen davon.

Viele Heiler, die auf dieser Ebene erfolgreich arbeiten, haben von Geburt an eine entsprechende Begabung. Zu den erlern­baren Verfahren gehört nicht nur die tiefenpsychologische Therapie nach C. G. Jung, sondern auch die Arbeit mit Symbolen und Ritualen, Singen, Klang und Farben, die Kunsttherapie und das Familienstellen nach Hellinger.

Andere Erfahrungen auf der vierten Ebene wie Besessenheit, Kontakt mit Geistern und anderen Wesenheiten, außerirdische Übernahmen, Implantate und Machtmissbrauch in Sekten scheinen an Macht über uns zu verlieren, wenn sich die Familie des Klienten in einem Stadium von Liebe und gegenseitigem Respekt befindet. Verstorbene Familienmitglieder, die in der Familie geachtet und gewürdigt sind, scheinen einen schützenden Einfluss auf das Feld des Klienten zu haben.

 

Behandlung:

  • Quantenheilung
  • Hypnotherapie
  • Radionik
  • Systemtherapie nach Bert Hellinger
  • Psychotherapie nach Jung

 

5. Ebene – Geist

Die fünfte Ebene beschreibt den geistigen Aspekt eines Individu­ums. Das ist jener Teil von uns, mit dem Gott (oder das Göttliche – oder wie auch immer man es nennen möchte) in uns und durch uns Lernerfahrungen macht und der mit uns und durch uns wächst und zu Gott zurückfließt. Unsere äußeren Schichten gehen über in das Göttliche, in die Gesamtheit aller Dinge, die innerste Struktur des Feldes ist der menschliche Körper mit all seinen physischen Eigenschaften. Über die ihn umgebenden unsichtbaren Körper sind wir mit allem verbunden.

Um Erfahrungen auf der fünften Ebene machen zu können, müssen wir uns genug Zeit und Raum geben – für das Allein­sein, die Meditation, das tiefe Gebet. Für Klienten könnte die Abrundung einer Behandlung auf der fünften Ebene darin bestehen, mit der neu gewonnenen dankbaren Haltung, Hoffnung und Vitalität etwas „Gutes“ zu tun. Falls die Arbeit auf der fünften Ebene nicht zu Ende gebracht wird, könnte dies einen Rückfall in den früheren Zustand bedeuten. Die hier wirkenden göttlichen Gesetze werden uns immer deutlicher, je mehr wir die fünfte Ebene als wichtigen Teil unseres Menschseins miteinbeziehen.

Beim Sterben bleibt der physische Körper zurück – er wird abgelegt. Es scheint so, als ob es einen Prozess nach dem Tod gäbe, in dem später auch der emotionale Körper (zweite Ebene) und noch später sogar der mentale Körper abgelegt wird.

Der vierte und der fünfte Körper überleben. Alle früheren Kulturen kannten dieses System und beschreiben es auf unterschiedliche Weise.

Viele Klienten (und Therapeuten) streben in ihrer Entwicklung die höheren Ebenen an. Wir arbeiten mit den Mentalfeld-Techniken und Bildern, ertasten uns Zusammenhänge aus dem Familiensystem, schauen aber auch nach Besetzungen und Vorleben.

 

Die unteren drei Ebenen gehören zum persönlichen, die vierte und fünfte Ebene zum überpersönlichen Bereich. Jede höhere Ebene hat einen organisierenden Einfluss auf die unteren Ebenen. Die unteren Ebenen versorgen die höheren Ebenen mit Energie und schaffen Rahmen und Grenzen – für ein erfülltes Leben.

 

Therapeutischer Behandlungsansatz

Es gibt absteigende Einflüsse (Traumata von Problemen höherer Ebene verursachen Probleme in den niedrigeren Ebenen) und aufsteigende Einflüsse (das Umgekehrte). Heilimpulse durch den praktizierenden Arzt oder Therapeut auf einer höheren Ebene können nach unten dringen, nicht aber nach oben. Vitamin C (Ebene 1) kann ein posttraumatisches Stresssyndrom (Ebene 3) nicht verändern. Wirklich nicht.

 

Ein wirksamer Eingriff muss deshalb entweder auf der Ebene stattfinden, auf der die Krankheit entstanden ist, oder aber auf eine der Ebenen darüber.

 

Hat der praktizierende Arzt oder Therapeut keine Werkzeuge für die höheren Ebenen, wird er bei vielen Patienten keinen Erfolg haben. Jede Ebene kann Blockaden haben, die die heilenden Impulse aus der höheren Ebene davon abhalten, die physische Welt zu erreichen und zu transformieren.

Jedes Phänomen, das wir im physischen Bereich beobachten, scheint auch gleichzeitig auf den anderen 4 Ebenen aufzutreten. Tatsächlich ist der physische Körper wie ein Computerbildschirm konstruiert, der die Ereignisse in der Geist Ebene (5. Ebene) sichtbar und erfassbar macht. Trotzdem können Sie Probleme in den höheren Ebenen haben, die bis jetzt noch nicht bis in die unteren Ebenen vorgedrungen sind. Dies ist in der Akupunktur bekannt, wo Störungen auf der zweiten Ebene durch den praktizierenden Arzt aufgegriffen werden (unter Verwendung von Puls- und Zungendiagnostik und dem Erkennen von frühen Warnsignalen) bevor die Symptome auftreten. Früher wurden die Ärzte der chinesischen Medizin nur dann bezahlt, wenn der physische Körper des Patienten gesund geblieben ist. Er/sie musste die Störung auf der zweiten Ebene aufgreifen, noch bevor sie bis zur ersten Ebene vordringen konnte!