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Die sanfte manuelle Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist ein Therapieverfahren, welches Störungen am Bewegungsapparat wieder in seine ursprüngliche Position ausrichten kann. Bereits bei Säuglingen, Kleinkindern und Jugendlichen konnte ich in Erfahrung bringen, dass eine ausgerichtete Wirbelsäule eine wichtige Grundlage für eine gesunde Entwicklung ist. Auch manifestierte Fehlstellungen und Verformungen des Bewegungsapparates sind im erwachsenen Alter gut zu beheben. So konnte ich in meiner Arbeit als Therapeutin manche chronische Leidensgeschichte verhindern.

 

Dieter Dorn – Begründer der sanften Wirbeltherapie

Die Wirbelsäulentherapie wurde vor über 30 Jahren vom bayerischen Landwirt und Sägewerksbesitzer Dieter Dorn (1938-2011) am eigenen Leibe erfahren und weiterentwickelt. Dorn hatte chronische Rückenbeschwerden – Folge jahrelanger körperlicher Belastung. Erste Handgriffe erlernte er von dem Vogtbauern Josef Müller, einem sogenannten „Knochenbrecher. Dorns eigenes Empfinden war, dass an seinem Rücken so effektiv „herumgedrückt“ wurde, dass er schmerzfrei nach Hause gehen konnte. Seine Neugier auf diese Griffe und Kniffe des alten Bauern war geweckt. So begann er aus der Erinnerung dieser Eigenerfahrung heraus Menschen zu ertasten und zu behandeln. Dies war der Start der Entwicklung oder Wiederentdeckung dieser Jahrhunderte alten Therapie.

 

Was ist die Wirbelsäulentherapie nach Dorn?

Die Dorn-Methode ist eine komplementärmedizinische manuelle Methode mit Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie unterscheidet sich von anderen Therapieformen wie beispielsweise der Chiropraktik dadurch, dass sie keine schnellen und ruckartigen Handgriffe und Streckbewegungen verwendet. Auch geschieht das Zurückbringen eines Wirbels oder Gelenkes in seine Normallage nie aus der Ruhestellung heraus, sondern immer in der Dynamik – also in der Bewegung. Bei der Behandlung spielen Pendelbewegungen, die von Ihnen mit Armen und Beinen durchgeführt werden, eine große Rolle. Meine Arbeitstechnik erfolgt mit sanftem, aber durchaus kräftigem Daumendruck (Wirbelsäule) und über dynamische Kompression (Gelenke). Diese Korrekturen sind für Ihren Körper weniger traumatisch als ein „Einrenken“. Es entstehen keine Mikro-Verletzungen an Ihren Muskeln oder Bändern. Die Vorteile der Dorn-Methode sind ihre schnelle Wirksamkeit und das geringe Verletzungsrisiko. Es stehen eine Vielzahl von Selbsthilfeübungen zur Verfügung, die Sie an sich anwenden können und so den Therapieerfolg noch erhöhen kann.
Aber die Dorn-Methode kann noch mehr: Aufgrund der aus der Wirbelsäule austretenden Spinalnerven und der Nähe zu den vegetativen Anteilen unseres Nervensystems können Erkrankungen und funktionale Störungen der inneren Organe sowie psychische Belastungen gleichzeitig mitbehandelt werden. Über Reflexzonen am Rücken werden sowohl Meridiane als auch Akupunkturpunkte positiv stimuliert.

 

Die Durchführung der Dorn-Methode

Ein Live-Ausschnitt aus der Praxis:

 

 1. Untersuchung Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz

Es kommt zum Beckenschiefstand, wenn eine Beinlängendifferenz vorhanden ist. Vom anatomischen Aufbau des Bewegungsapparates her, gibt es kaum einen Menschen, der unterschiedlich lange Beinknochen hat. Somit ergibt sich ein Längenunterschied meist aus nicht korrekt ineinander stimmigen Gelenken im Hüftbereich, im Knie- und im Sprunggelenkbereich. Weist eines dieser Areale eine Differenz in seiner Länge auf, so ist automatisch auch das Becken schief. Daraus resultierend führt ein Beckenschiefstand zu einer Verkrümmung und Schiefstellung der Wirbelsäule. Daran geknüpft zeigen sich häufig auch Fehlstellungen im Bereich des Steißes und des Kreuzbeins. Sie sehen, dass sich hier eine bedingende Kettenreaktion vollzieht, was unweigerlich zu Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, vor allem aber im Bereich der Hüften, der Lendenwirbelsäule und im Nackenbereich, führt. Begleitend entstehen daraus körperliche und seelische Symptome. Wird ein Beckenschiefstand nicht behoben, so kann es über Jahre hinweg zu einem Fehltraining der Bänder, Sehnen und Muskulaturanteile kommen. Begünstigte Faktoren wie überkreuztes Sitzen, ständiges einseitiges Belasten eines Sitzbeines oder atrophierte Gelenkpfannen tragen ursächlich zur Beinlängendifferenz bei. Deswegen ist mein erster Arbeitsschritt, dass ich über verschiedene Techniken das Becken auf seine Statik überprüfe und die Beinlängendifferenz analysiere.

 

Stelle ich einen Beckenschiefstand und eine Beinlängendifferenz fest, so wird diese als Ausgangspunkt für die weitere Behandlung korrigiert.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

2. Korrektur und Ausrichtung der Hüftgelenke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Kniegelenke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Fußgelenke, Sprunggelenke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Korrektur Steißbein, ISG-Gelenke, Kreuzbein

Sie stehen vor meinem "Schwungbrett", die Beine sind hüftbreit gespreizt. Der untere Rückenbereich wird mit einer speziellen Ölmischung eingerieben und ich taste sorgfältig alle Regionen in diesem Bereich ab und spüre dadurch, ob sich beispielsweise Asymmetrien im Seitenvergleich zeigen, ob es Höhenunterschiede gibt, die Abstände zur Wirbelsäule Differenzen aufweisen, einzelne Wirbel verschoben oder sogar untereinander geglitten sind. Durch verschiedene Drucktechniken mit meinem Daumen erfolgt unter gleichzeitigem Pendeln Ihres Beines behebe ich detailliert alle Deformierungen.

 

 

 

 

 

 

6. Analyse der LWS

Bei der Dorntherapie arbeite ich gemäß meiner Ausbildung die zu behandelnden Bereich von fußwärts nach kopfwärts. Die Arbeitstechnik erfolgt unter denselben Aspekt wie in Schritt 5. Sorgfältig ertaste ich jeden Wirbel und überprüfe, ob die Wirbel nach innen abgerutscht sind (Gleitwirbel), in die jeweiligen Richtungen rechts/links oder sogar verdreht sind oder zu weit aus dem Körper herausragen. Die Korrektur erfolgt wieder durch Ihre Pendelbewegung mit dem Bein und meinem Daumendruck. Dies kann unter Umständen etwas Ausdauer und Geduld in Anspruch nehmen, da ich bei hartnäckigen Wirbelsäulenkrümmungen (Skoliosen) mehrere Wiederholungen durchführen muss, damit die Dornfortsätze wieder in ihre optimale Position gelangen können.

 

 

 

 

 

 

7. Behandlung der BWS

Die Durchführung gleicht Punkt 6 mit dem Unterschied, dass ab dem 12. Brustwirbel Ihre beiden Arme zum Einsatz kommen. Durch wechselseitige Schwungbewegungen Ihrer Arme unterstützen Sie mich, dass ich erfolgreich auszugleichende Wirbel wieder in Ihre Position bringen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. Ausrichtung der HWS und Kiefergelenk

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, stellt die Korrektur der Halswirbelsäule den schwierigsten Part meiner therapeutischen Leistung dar. Oft können die kleinen Dorn- und Querfortsätze unter der starken Muskultur kaum oder nur schwer ertastet werden. Hier bedarf es einem ausgeprägten Tastgefühl und viel Übung, um zum Beispiel die Asymmetrien des Atlas (1. Halswirbels) genau zu erfassen. Die Begradigung erfolgt über 3 Bewegungen, die durch Drehungen Ihres Kopfes erfolgen.

 

 

 

 

 

 

9. Korrekturen oberer Extremitäten

Der Endspurt dieser ausgiebigen Behandlung erfolgt durch die Einrichtung Ihrer Schultern, Schlüsselbeine, Ellenbogen, Handgelenke und Finger.
Dabei kommen spezifische Handgriffe zur Anwendung.

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende der Konsultation erhalten Sie ein Merkblatt mit den Übungen, die als „Hausaufgabe“ zu erledigen sind. Diese sind individuell und werden schon während der Behandlung genau erklärt und geübt.

 

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Natürlich muss sich jetzt zunächst Ihre Muskulatur auf den neuen Knochensitz einstellen, was einige Tage in Anspruch nehmen kann. So sollten Sie sich nach der Behandlung für etwa 2-3 Tage schonen und keine großen körperlichen Anstrengungen unternehmen. Auch Gymnastik, Stretching etc. sollte vermieden werden. Durch die Neubeanspruchung bestimmter Muskelgruppen können Sie eine Art Muskelkater oder Muskelschmerz verspüren. Eine Erstverschlimmerung Ihrer Beschwerden, wie aus der Homöopathie bekannt, ist im Einzelfall möglich. Durch die Wiederherstellung des energetischen Flusses am Rücken, werden dort abgelagerte Toxine, Schlacken etc. in Bewegung gebracht, die dann in den Blutkreislauf gelangen. Um den eingetretenen Entgiftungsprozess zu unterstützen, ist es ratsam nach der Behandlung 2-3 Liter klares Wasser oder Kräutertees zu trinken. Dies möglichst auch die folgenden Tage.

 

Anwendungsgebiete für die Dornmethode

Die Anwendungsmöglichkeiten der Dorntherapie decken ein weites Spektrum ab. Das Verfahren kann sowohl zur Diagnostik, zur Therapie oder begleitend zu konventionell-medizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

 

Im Folgenden stelle ich Ihnen eine Auswahl an möglichen Indikationen vor:

  • Ischialgien
  • HWS-Syndrom
  • Beschwerden im Lendenwirbelsäulenbereich
  • Beschwerden im Brustwirbelsäulenbereich, wie z.B. taube Fingerspitzen, eingeschlafene Hände
  • Zittern der Hände
  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Skoliosen der Wirbelsäule
  • Blockierungen einzelner Wirbel
  • Beinlängenunterschiede
  • Gelenkschmerzen
  • Hexenschuss
  • Kniebeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Rheuma
  • Grippe
  • Husten
  • Asthma
  • Bronchitis
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Herzbeschwerden
  • Lungenentzündungen
  • Rippenfellentzündungen
  • Blasenentzündungen
  • Hauterkrankungen

 

Von einer Therapie rate ich Ihnen ab, wenn Sie sich unter den folgenden Krankheiten, Beschwerden oder Symptomen wiederfinden:

  • frische Frakturen (Knochenbrüche)
  • akute Entzündungen der Gelenke
  • noch nicht verheilte Wunden von Operationen, Unfällen etc. an Gelenken und Wirbelsäule
  • Knochentumore und Knochenmetastasen
    akute Funktionsänderungen von inneren Organen
  • akute psychische und psychiatrische Erkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Einnahme blutverdünnender Medikamente (z.B. Marcumar)
  • Medikamentöse Langzeittherapie mit Cortison
  • Schwangerschaft

 

Nebenwirkungen

Da ich sehr sanft an der Wirbelsäule arbeite, ist ein Überdehnen von Bändern oder Sehnen kaum möglich. Selbst Osteoporosepatienten können mit dieser sanften Methode vorsichtig behandelt werden. In den letzten 30 Jahren sind trotz tausender Behandlungen keine Komplikationen bekannt geworden.

 

Für wen ist die Therapie geeignet:

  • Babys
  • Kinder, Jugendliche
  • Erwachsene
  • Tiere

Weitere Informationen erhalten Sie in meiner Praxis. Bitte vereinbaren Sie einen Behandlungstermin.

 

Behandlungsdauer

Wie bei vielen naturheilkundlichen Anwendungen handelt es sich bei der Wirbelsäulentherapie um ein Verfahren, dass eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen benötigt, um die gewünschte Wirkung zu erreichen und zu festigen. Bei chronischen Beschwerden hat es sich bewährt, etwa 3 bis 4 Anwendungen im Abstand von 2-4 Wochen in Folge durchzuführen. Bei akuten Erkrankungen kann nur eine einzelne Behandlung eine deutliche Linderung Ihrer Symptome oder Beschwerden bewirken. Bringen Sie zu Ihrem Termin genügend Zeit mit, da mit einer Behandlungsdauer von bis zu 1,5 Stunden gerechnet werden kann. 

 

Mehr über die Dorntherapie erfahren Sie hier: www.dorn-methode-therapie.de

 

Hinweis: Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn wird, wie viele andere Verfahren auch, von der Schulmedizin nicht anerkannt. Zum allgemeinen medizinischen Standard gehört diese nicht, wie die Meinung vieler Kritiker ist. Ausreichend wissenschaftliche Beweise seien noch nicht erbracht worden und damit die Wirksamkeit nicht hinreichend gesichert und anerkannt.