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Gua Sha-Therapie - Praxis für Naturheilkunde Chemnitz - Denise Hengst
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Gua Sha - Heilmethode aus der TCM

 

yin and yang 802759 1920Gua Sha ist eine Jahrtausende alte Behandlungstechnik der TCM, die besonders wirkungsvoll bei Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen ist. Behandelt werden entweder der gesamte Rücken, verspannte Muskelpartien oder auch die Meridiane.

 

Die Tradition aus dem Osten ist eine "schabende" (= Gua) Bindegewebsmassage, die mit speziellen Werkzeugen ("Schabern") und Ölen durchgeführt wird. Sie erzeugt eine Hautrötung mit punkt- oder strichförmigen geringfügigen Hautblutungen. Die Haut selbst wird zwar gereizt, aber nicht verletzt. Die Hautrötungen klingen nach 2-5 Tagen wieder ab. Behandelt werden entweder Rücken, Arme, Beine, Muskeln oder auch Meridiane.

 

Das über mehr als 2.000 Jahre alte Heilverfahren ist wohl eines der außergewöhnlichsten Massagetechniken aus der chinesischen Medizin.

Nach diesem Verfahren soll man sich wie neugeboren fühlen. 

 

 

Die praktische Technik des Gua Sha

 

Gua Sha 21. Bevor die tatsächliche Reizmassage beginnt, wird der zu behandelnde Bereich eingeölt. Die verwendete Substanz unterscheidet sich dabei von Naturheilkundler zu Naturheilkundler. Einige bevorzugen Tigerbalm, andere Öle auf Basis von Johanniskraut oder Ähnlichem. Die Öle sollen eine Belüftung der Meridiane bewirken, das Blut erfrischen und Blockaden lockern.

 

2. Nun wird die abgerundete Kante eines Schabers (traditionell chinesischer Porzellansuppenlöffel, Büffelhorn oder Jade) auf die Haut gedrückt und über die Muskeln und Meridiane gezogen – so lange, bis durch die starke Reibung eine Hautrötung entsteht. Dadurch sollen die Lymphe aktiviert und Körperabfälle, wie Schlacken, aus dem Körper geleitet werden und gleichzeitig die Entspannung gefördert und das Immunsystem verbessert werden.

 

3. Durch dieses Verfahren wird die Haut aber nicht nur oberflächlich gereizt: Es kann zur Qi und Blutstagnation kommen, Verhärtungen und Verklebungen im Gewebe, Petechien (punktuelle Blutungen) und Ekchymosen (fleckenartige Blutungen) können entstehen. Man erkennt sie an tiefroten, blutgerinselartigen Knötchen. Je dunkler sie erscheinen, desto mehr Giftstoffe befinden sich im Körper.

 

4. Diese Gefäßveränderungen in der Haut werden nun vom Therapeuten punktuell ausmassiert, damit das Qi im Körper wieder fließen kann.
Die Hautrötungen bestehen anschließend bis zu vier Tage, aber Patienten empfinden bereits direkt nach der Behandlung große Erleichterung.

 

Gua Sha Stein:

 

Der Gua Sha Stein ist ein flacher, großer Edelstein mit abgerundeten Kanten. Der Stein kann herz- bis wellenförmig sein und hat sowohl Kurven nach innen als auch nach außen. So kann man alle Bereiche des Körpers gut durcharbeiten. 

 

 

Wirkungen des Gua Sha Fa

 

1. Unterstützung der Zirkulation des Qi, Aktivierung des Blutes, Auflösung von Stauungen (Stasen)

 

gua sha 3Kälte lässt das Qi erstarren, Stauungen bringen das Qi ins Stocken. Qi und Blut zirkulieren gemeinsam. Stagnierendes Qi führt zu Einblutungen im Gewebe. Die Meridiane sind die Kanäle der Zirkulation des Qi. Werden Muskeln, Bänder oder Knochen verletzt, können Blutergüsse und Qi-Staus entstehen. Dieses Phänomen nennt man „Verstopfung ruft Schmerzen hervor“; es kann zu pathologischen Veränderungen führen.

Das Schaben auf der Haut stimuliert die Funktion der Nerven und ihrer Reflexe, bringt große Mengen von Blut in Strömung und in schnellere Zirkulation und bewirkt die freie Zirkulation von Qi und von Blut im menschlichen Körper. So kann eine Aktivierung des Blutes und der Zirkulation des Qi erreicht werden und damit einhergehend die Auflösung von Stockungen.

Genau diese Wirkung ist für die Behandlung von entscheidender Bedeutung. Vor allem ist es das Schaben entlang der Meridiane, welches die Zirkulation des in ihnen fließenden Qi beschleunigen kann; dies wiederum ist von entscheidender Bedeutung für die Aktivierung des Blutes und für die Auflösung von Stauungen.

 

2. Harmonisierung von Yin und Yang

 

Die Chinesische Medizin und auch das chinesische Qigong sind der Auffassung, dass die Harmonie von Yin und Yang im menschlichen Körper dessen Gesundheit garantiert.

Der Verlust des Gleichgewichts von Yin und Yang kann zu pathologischen Veränderungen führen: „Starkes Yang ist heiß, starkes Yin ist kalt.“ Die Aufrechterhaltung der Regulationsfähigkeit des Körpers in einem relativen Gleichgewicht von Yin und Yang ist eine wesentliche Garantie der Vorbeugung und Heilung von Krankheiten.

Die Stärkung des Qi und seiner Zirkulation kann gesteuert werden durch stärkeres oder durch schwächeres Schaben auf bestimmten Punkten. Ist Yin geschwächt, fließt der Qi-Strom in die Yin-Meridiane und kräftigt das Yin; ist Yang geschwächt, kräftigt der Qi-Strom die Yang-Meridiane. So kann ein relatives Gleichgewicht von Yin und Yang erreicht werden.

Befindet sich die Krankheit in den Meridianen und auf der Haut, muss man sie mit leichtem Schaben behandeln; befindet sich die Krankheit in den Muskeln und Knochen, behandelt man sie mit starkem Schaben.

Gua Sha Fa hat eine doppelte Wirkung in der Regulierung des relativen Gleichgewichtszustandes von Yin und von Yang: bei Blutdruckproblemen schabt man Rumpf und Extremitäten mit leichtem Druck. – Dies kann sowohl hohen Blutdruck absenken als auch niedrigen Blutdruck anheben.

 

 

3. Ausleitung von Toxinen

 

Gua ShaErkrankungen produzieren Toxine. Man nennt sie auch „perverses Qi“ („schrägläufiges Qi“). Mit Gua Sha Fa kann man diese Toxine ausleiten: nach der Behandlung zeigen sie sich in Form von „Sha“ – kleinen roten Körnungen/Granulationen auf der Haut. In den behandelten Bereichen zeigt sich eine starke Blutfülle (Hyperämie). Die Nerven der stimulierten Blutgefäße rufen deren Erweiterung hervor und die Zirkulation des Blutes und der Lymphe beschleunigen sich. Die Aufnahmefähigkeit der Blutgefäße und ihre Transportkraft wird verstärkt. So können Abfallstoffe und Toxine schnell aus dem Körper hinausbefördert werden. Die körpereigenen Widerstandskräfte verbessern sich, der Krankheitszustand nimmt ab, die Gesundheit nimmt zu.

 

  • Erwärmung der Meridiane und Ausleitung von Kälte

Schabt man beim Gua Sha Fa großräumig auf der Haut, so stimuliert man damit die Zirkulation des Qi. Die geschabten Bereiche erwärmen sich und diese Wärme wird an die Meridiane weitergeleitet. Die starke Qi-Zirkulation leitet Kälte aus dem Körper aus. Großflächiges Schaben kann also die Meridiane erwärmen und Kälte ausleiten.

 

  • Harmonisierung von Qi und von Blut und funktionelle Verbesserung der Yin- und Yang-Organe

Wenn das Qi nicht gut und frei zirkuliert oder sogar stagniert, kann Gua Sha Fa seine Zirkulation beschleunigen, sowie Stasen von Qi und Blut auflösen und ausleiten. Die ungehinderte Zirkulation von Qi und von Blut ernährt unmittelbar die Yin- und die Yang-Organe, verbessert und entwickelt deren Funktionen und stärkt die körpereigenen Kräfte, sich des Verdorbenen der Krankheit zu entledigen.

 

 

4. Stärkung der Immunkraft

 

Durch Schaben auf dem ganzen Körper kann man Qi und Blut im ganzen Körper in gute Zirkulation bringen und Stockungen von Qi und Blut vorbeugen.

Die Zirkulation von Qi und Blut reguliert und nährt die Yin- und die Yang-Organe und hat kräftigende Wirkung auf ihre jeweiligen Funktionen.

Der gesamte Stoffwechsel gewinnt an Vitalität, Yin und Yang befinden sich in einem relativen Gleichgewicht, die Widerstandskraft gegen Krankheiten wird erhöht.

So kann allgemein die Immunkraft des Körpers durch Gua Sha Fa gestärkt werden.

 

 

Anwendungsgebiete für die Gua Sha Therapie

 

Gua Sha eignet sich sowohl für die Behandlung akuter und chronischer Beschwerden, als auch zur allgemeinen Steigerung Ihres Wohlbefindens:

  • Rückenschmerzen
  • Schulter- und Nackenschmerzen
  • Bindegewebeschwäche
  • Sehnen und Bänder-Entspannung
  • Stoffwechselanregung
  • Aktivierung des Immunsystems
  • Ausleitung von Säuren und Toxinen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Anti-Aging-Effekt (der Gua Sha fürs Gesicht ist der neue Lieblings unter Beauty-Profis)
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Erkältung, Sinusitis, Bronchitis, Asthma
  • Verdauungsprobleme
  • Schwangerschaftsübelkeit
  • weitere Probleme innerer Organe wie z.B. Herz, Blase, Niere, Uterus, Prostata
  • Lähmungen, Muskelatrophie oder orthopädischen Störungen
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Fersensporn

 

 

Kontraindikationen

 

Von einer Therapie rate ich Ihnen ab, wenn Sie sich unter den folgenden Krankheiten, Beschwerden oder Symptomen wiederfinden:

 

  • frische Verletzungen
  • Wunden, Abschürfungen
  • Sonnenbrände
  • Hautausschläge
  • Hautrisse
  • Pickel
  • Leberflecke
  • Schwangerschaft
  • Bei Persistenz der Einblutungen der letzten Sitzung
  • Vorsicht ist geboten bei stark geschwächten Patienten sowie bei Blutungsneigung bzw. bei Einnahme von Marcumar

 

Genießen Sie die Behandlung in ruhiger Ambiete auf der Massageliege. 

 

Weitere Informationen erhalten Sie in meiner Praxis. Bitte vereinbaren Sie einen Behandlungstermin.

 

 

Behandlungsdauer

Wie bei vielen naturheilkundlichen Anwendungen handelt es sich bei der Gua Sha-Therapie um ein Verfahren, dass eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen benötigt, um die gewünschte Wirkung zu erreichen und zu festigen. Bei chronischen Beschwerden hat es sich bewährt, etwa 3 bis 4 Anwendungen im Abstand von 2-4 Wochen in Folge durchzuführen.

Bei akuten Erkrankungen kann nur eine einzelne Behandlung eine deutliche Linderung Ihrer Symptome oder Beschwerden bewirken.

Bringen Sie zu Ihrem Termin genügend Zeit mit, da mit einer Behandlungsdauer von bis zu 1,5 Stunden gerechnet werden kann.

 

 

Hinweis: Die Gua Sha-Therapie wird, wie viele andere Verfahren auch, von der Schulmedizin nicht anerkannt. Zum allgemeinen medizinischen Standard gehört diese nicht, wie die Meinung vieler Kritiker ist. Ausreichend wissenschaftliche Beweise seien noch nicht erbracht worden und damit die Wirksamkeit nicht hinreichend gesichert und anerkannt. 


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