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Treten bei Ihnen u.a. auch Symptome wie Gelenkschmerzen und Wirbelsäulenbeschwerden mit muskulären Verspannungen, Verdauungsstörungen mit Durchfall und Verstopfung sowie "Krampfzustände" der Blutgefäße mit Kopfschmerzen und Schwindel auf? Solche und andere Beschwerden können Funktionsstörungen sein, die durch bestimmte Krankheitsherde, sogenannte "Störfelder", aufrechterhalten werden. Dabei handelt es sich um chronische Entzündungsherde. Diese Störfelder irritieren kontinuierlich das vegetative Nervensystem und setzen Ihren Körper unter Dauerstress. Dagegen kann Ihnen die von den Gebrüdern Huneke entdeckte Neuraltherapie helfen. Sie ist eine ganzheitliche Regulations- und Umstimmungstherapie, bei der gezielt Injektionen eines Betäubungsmittels, wie beispielsweise das Procain, in die Haut gespritzt werden. Ziel ist es Krankheiten und deren Ursachen zu erkennen und den Organismus bei der Selbstregulierung zu unterstützen. Der Einsatz der Lokalanästhetika erfolgt unter Berücksichtigung der von dem britischen Neurologen Henry Head veröffentlichen These, wonach ein nervlicher Zusammenhang mit bestimmten Körperpartien besteht, die über die Haut beeinflussbar sind. Die mit dem Wirkort in Verbindung stehenden Hautareale werden als "Reflexzonen oder HEADsche Zonen" bezeichnet.

 

Je nachdem, an welcher Stelle ich das Lokalanästhetikum injiziere, unterscheidet man in der Neuraltherapie verschiedene Anwendungsformen.

 

1. Segmenttherapie

Bei der Segmenttherapie nutze ich das Wissen und die Kenntnisse darüber, dass jeder aus dem Wirbelkanal abgehende Spinalnerv ein bestimmtes Areal des Körpers erreicht. Verschiedene Gefühlswahrnehmungen, wie beispielsweise Schmerzen, werden über die paarig angeordneten Spinalnerven zum Rückenmark weitergeleitet und durch komplexe Verschaltungen an das Gehirn übertragen. Ihr Gehirn reagiert darauf und gibt über die Spinalnerven Befehle weiter, etwa an Muskeln, worauf Sie im Gegenzug für eine Schonhaltung sorgen. Ihre sensiblen Hautnerven sind auf bestimmte Zonen verteilt, den sogenannten „Reflexzonen oder HEADsche Zonen“ (Hautareale, deren Oberflächen mit den inneren Organen eine nervale Wechselwirkung eingehen). Um Ihnen das genauer zu verdeutlichen: Leiden Sie unter oder an Schulterschmerzen, wird das über den Spinalnerv C5 vermittelt. Spritze ich Ihnen nun das Betäubungsmittel in der dazugehörigen Zone in die Haut und an die Gelenkkapsel, kann ich den Nervenreiz und damit die Schmerzen in seinem Einflussbereich dämpfen. Die Injektionen machen sich bei Ihnen als Quaddeln bemerkbar. Das Mittel könne aber auch in die Nachbarschaft von Muskelansätzen, der Knochenhaut oder Gefäßen gespritzt werden, um die gewünschten Reflexe im Nervensystem auszulösen beziehungsweise zu dämpfen.

 

2. Erweiterte Segmenttherapie

Führt die Segmenttherapie bei Ihnen zu keiner vollständigen Besserung, kann eine erweiterte Segmenttherapie angebracht sein. Der Ansatz dieser Behandlungsmethode ist, dass ich Ihnen das Betäubungsmittel in die Ganglien spritze. Ganglien sind Nervenknoten des vegetativen Nervensystems. Ob Atmung, Verdauung, Stoffwechsel oder Wasserhaushalt – das vegetative Nervensystem steuert rund um die Uhr alle lebenswichtigen Grundfunktionen Ihres Körpers. Dies geschieht weitgehend ohne Ihren Willen, weshalb es auch als “autonomes Nervensystem” bezeichnet wird. Untergliedert wird das vegetative Nervensystem in die Gegenspieler Sympathikus und Parasympathikus. Das sympathische System aktiviert Flucht oder Angriff, führt zum erhöhten Verbrauch von Energie, aktiviert Entzündung und Schmerz, während das System des Gegenspielers entspannenden, regenerierenden und entgiftenden Funktionen dient.

 

3. Störfeldtherapie

Laut den Theorien der Neuraltherapeuten kommt es allerdings auch vor, dass ein Störfeld für eine Funktionsstörung in einem völlig anderen Bereich des Körpers verantwortlich ist. 1940 entdeckte der Mediziner Ferdinand Huneke diese Fernwirkung, als er bei einer Frau eine Knochenhautentzündung am Bein behandelte und sich dadurch schlagartig ihre Schulterschmerzen besserten. Deshalb vermutete der Arzt als Ursache Störfelder, die den Gesamtorganismus schwächen. Ein Störfeld hat also auf den ersten Blick mit dem eigentlichen Krankheitsgeschehen nichts zu tun und wird von Ihnen oft wenig oder auch gar nicht bemerkt. Störfelder können an jeder beliebigen Stelle Ihres Organismus die mannigfaltigsten Krankheitsprozesse auslösen oder Regenerierungsprozesse blockieren. Ein Störfeld kann auch dazu führen, dass der Organismus gegenüber Regulationstherapien wie z. B. Akupunktur, Homöopathie etc. reaktionsstarr wird, d. h. nicht mehr anspricht.

 

Jede Stelle Ihres Körpers kann durch einen gewesenen Reizprozess entzündlicher, traumatischer, chemischer oder physiologischer Art zu einem krankmachenden Störfeld werden.

 

Hierzu zählen insbesondere:

  • Entzündungen der Tonsillen (Mandeln)
  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • Bakteriell streuende Kiefer-Zahn-Herde
  • Unverträgliche Zahnmaterialien bei Zahnprothetik- oder Füllmaterial
  • Galvanische Mundströme bei Verwendung verschiedener Metallfüllungen und Legierungen Fehlstellungen des Kiefergelenkes
  • Fremdkörper wie unverträgliche Kieferimplantate (z. B. Titan-Implantate), Metallsplitter, Metallplatten, Brustimplantate Operations- oder Unfallnarben, Frakturen
  • Bei Frauen: chronische Reizung der Gebärmutter durch die Spirale und chronische Entzündungen im gynäkologischem Bereich
  • Bei Männern: Entzündungen im Urogenitaltrakt und der Prostata
  • Chronische Entzündungen der Gallenblase und des Wurmfortsatzes
  • Exogenen Belastungen wie Elektrosmog, Strahlenbelastungen (auch Handy und PC) oder Geopathie

 

Auffinden Ihrer Störfelder

Um festzustellen, welche Struktur gegeben Falls ein Störfeld bildet, nutze ich aussagekräftige Testsysteme:

  • kinesiologische Testung
  • das Huneke-Sekunden-Phänomen

 

Grundsätze der Störfeldtherapie

  • Jede chronische Krankheit kann durch ein Störfeld induziert und unterhalten werden.
  • Jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld hinterlassen.
  • Jede Erkrankung, die durch ein Störfeld ausgelöst wurde, ist nur durch die „Ausschaltung“ dieses Störfeldes heilbar.

 

Ausschaltung "Ihres Störfeldes"

Habe ich Ihr Störfeld entdeckt, dann hat es oberste Priorität dies auch zu beseitigen. Welche Methode zur Beseitigung angewendet wird, richtet sich nach dem Ursprung Ihres Störfeldes. Sind zum Beispiel Narben die Ursache Ihres Störfeldes, dann werde ich ein Lokalanästhetikum einsetzen. Stellt sich heraus, dass der Ursprung in einem wurzelbehandelten Zahn liegt, dann sollte dieser umgehend entfernt werden. Spielen Zahnmaterialien eine Rolle, dann ist es ratsam diese durch verträgliche Materialien zu ersetzen.

 

Anwendungsgebiete der Neuraltherapie

Die Anwendungsmöglichkeiten der Neuraltherapie sind vielfältig. Sie kann sowohl zur Diagnostik, zur Therapie oder begleitend zu konventionell-medizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

 

Im Folgenden werden Beispiele für Indikationen aufgeführt.

Kopf: Migräne, Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen, Trigeminusneuralgie, Fazialislähmungen

Ohren: Akute und chronische Mittelohrentzündungen, vom Ohr ausgehende Gleichgewichtsstörungen (M. Meniere), Ohrensausen und andere Ohrgeräusche (Tinnitus)

Nase: Heuschnupfen, chronischer Schnupfen, Verlust des Geruchsinns, Nebenhöhlenentzündungen
Hals: Chronische Mandelentzündungen, ständiges Druck- und Fremdkörpergefühl im Hals, Schilddrüsenerkrankungen
Brust: Bronchialasthma, Angina pectoris, Herzstiche, Herzneurose (nervöse Beschwerden ohne erkennbare Ursache), Herzrhythmusstörungen
Bauch: Chronische Verstopfung, chronischer Durchfall, Kolitis, nervöse Magenbeschwerden, Leber- und Gallenleiden
Unterleib: Verschiedene Entzündungen im Urogenitaltrakt bei Frauen und Männern

Gelenke: Arthrose und Arthritis
Wirbelsäule: HWS-BWS-LWS-Syndrom, Rückenschmerzen aller Art, Bandscheibenschäden
Muskeln: Kreuzschmerzen, Muskelrheuma, Bänderentzündungen, - zerrungen, Muskelrisse, Lymphabflussstörungen, Sportverletzungen
Nerven: Neuralgien aller Art, Nervenentzündungen, Ischias, Gefühlsstörungen, Polyneuropathien, Schmerzzustände aller Art.

 

Mögliche Wirkungen des Neuraltherapeutikums:

    • entzündungshemmend
    • (Zell-)Membran stabilisierend
    • durchblutungsfördernd
    • gefäßerweiternd/Gefäßentkrampfend
    • muskelentspannend
    • Rhythmus ausgleichend
    • Zell-Hormon regulierend
    • antihistaminisch (antiallergisch)
    • symphatikolytisch
    • sarasymphatikolytisch
    • schmerzhemmend/ -lindernd
    • immunmodulierend

 

Weitere Informationen erhalten Sie in meiner Praxis. Bitte vereinbaren Sie einen Behandlungstermin.

 

Behandlungsdauer:

Die Häufigkeit der Anwendung richtet sich nach Art und Umfang Ihres Krankheits- und Beschwerdebildes und wird individuell auf Sie angepasst. Bringen Sie zu Ihrem Termin genügend Zeit mit, da mit einer Behandlungsdauer von bis zu 45 Minuten gerechnet werden kann.

 

Hinweis: Die Neuraltherapie wird, wie viele andere Verfahren auch, von der Schulmedizin nicht anerkannt. Zum allgemeinen medizinischen Standard gehört diese nicht, wie die Meinung vieler Kritiker ist. Ausreichend wissenschaftliche Beweise seien noch nicht erbracht worden und damit die Wirksamkeit nicht hinreichend gesichert und anerkannt.

 


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